Polymere Werkstoffe

„Kunststoff ersetzt gewohnte Werkstoffe wie Holz, Metall und Glas durch neue und preiswerte, beliebig formbare Materialien. Das schont wertvolle Ressourcen, senkt Kosten und schafft technisch ungeahnte Perspektiven.“

 

Kurt Wagner, Produktionsleiter

 

 Polymere Werkstoffe

 

 

Synthetische Polymerwerkstoffe sind erst wenige Jahrzehnte alt und stellen somit im Vergleich zu Metallen und Keramik eine relativ junge Werkstoffklasse dar. Sie haben aber aufgrund ihrer massgeschneiderten Eigenschaften einen Spitzenplatz unter den Werkstoffen erobert. Kunststoffe sind künstlich hergestellte Werkstoffe, die mit chemischen Verfahren, entweder durch Umwandlung von Naturstoffen (z.B. Naturkautschuk, Zellulose, Proteine) oder, in der Mehrzahl aus niedermolekularen Stoffen (Ethylen, Styrol, Vinylchlorid), „synthetisch“ aufgebaut werden. Kunststoffe bestehen aus sehr grossen organischen Molekularverbindungen (Makromolekülen). Ob als Bauteil in Fahrzeugen, in Apparaten oder im Bauwesen, ob als leistungsfähiges Verpackungsmaterial oder als Werkstoff für die Dinge des täglichen Lebens: Teile aus Kunststoff sind für die heutige industrialisierte Gesellschaft unverzichtbar geworden.

 

 

 

 

 

Vorteile von Kunststoffen gegenüber Metallen und Keramik

 

Niedrige Dichte ermöglicht leichte Werkstoffe

 

leichte Formgebung, wirtschaftliche Verfahren

 

breites Angebot preiswerter Rohstoffe, im Wesentlichen Kohlenwasserstoffe aus der Petrochemie

 

transparente Erzeugnisse möglich

 

hohe dynamische Belastbarkeit bei relativ großen Auslenkungen (nur Elastomere)

 

hohe Beständigkeit gegen Korrosion/Verrottung

 

hohe elektrische Isolierfähigkeit

 

gute Dämmwirkung gegen Wärme und Schall (geschäumte Kunststoffe)

 

relativ leicht einfärbbar und bedruckbar